Kleine
Vorgeschichte
Nach den beiden Großlogen "Große Königliche
(Heute:
Große National-Mutterloge "Zu den drei
Weltkugeln"
(Seit 1740) und
"Royal York zur Freundschaft" (Seit 1760/61)
wurde 1770 unsere Großloge gegründet mit dem Namen "Große Landesloge",
heute
Große Landesloge
der Freimaurer von Deutschland.
Dazu gehörten die - heute noch bestehenden - fünf Berliner Einzellogen
1771: "Zum goldenen Schiff" + "Pegasus"
1775: "Zur Beständigkeit"
1776: "Zum Pilgrim" + "Zum goldenen Pflug"
Weitere Logengründungen hat es dann in unserer Großloge in Berlin neun
Jahrzehnte lang nicht gegeben.
Unsere Geschichte
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Unser Logen-Bijou

Meisterkelle
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1853 hatte der
Protektor der altpreußischen Großlogen, Prinz Wilhelm von Preußen,
seinen Sohn der Freimaurerei zugeführt; seine Aufnahme erfolgte 1853.
Mitglieder der schon bestehenden Logen wollten die tatkräftige
Unterstützung der Hohenzollern dadurch würdigen, dass sie deshalb 1855
die Dankloge oder Votivloge "Friedrich Wilhelm zur
Morgenröte" gründeten.
Unser Namensgeber
Seither gibt es uns; und
weil die Einsetzung der neuen Loge und des Logenmeisters an einem
Montag erfolgte, sind wir eine Montagsloge geblieben, d.h. wir
treffen uns jeden Montag.
Gelegentlich kann man sogar auf Verlautbarungen lesen:
"Der Montag gehört
deiner Loge, mein Bruder!"
Wie alle Freimaurerlogen
mussten auch wir uns dem Verbot der Nationalsozialisten beugen und die
Arbeit 1933 einstellen.
Nach dieser "Dunklen Zeit" lebte unsere Loge nach 1945 wieder auf. Die
großen Mitgliederzahlen früherer Zeiten von weit über einhundert
Brüdern gehören allerdings der Vergangenheit an.
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Was uns wichtig ist und was wir bieten
In unserer Loge FRIEDRICH
WILHELM ZU MORGENRÖTE schätzen wir vor allem die gute Gemeinschaft.
Wir gehen gern in unsere Loge;
dort wissen wir uns von Menschen umgeben, die uns und denen wir als Brüder
zugetan sind.
Wir erwarten einander und
schätzen uns;
wir können ernsthaft miteinander sein oder miteinander schweigen;
wir können hören und reden,
lachen und Scherze machen - alles zu seiner Zeit.
Eine solche Bruderschaft bleibt auch tragfähig,
wenn es Leiden zu ertragen gilt;
liebevoll und unaufdringlich sind wir füreinander da.
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Den Kern freimaurerischer
Gemeinschaft bilden die rituellen Treffen in dem Feierraum, den wir
"Tempel" nennen; die Feier wird durch das Ritual geprägt.
Dabei hören wir in uns hinein, denken über uns nach und gewinnen im Laufe
der Zeit wertvolle Erkenntnisse. Dieses geistige Arbeiten bezeichnen wir
als die “Arbeit am rauen Stein“.
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Zugegeben: Eigentlich sollten alle Menschen nach diesem Ziel der
Selbstfindung streben, doch in einem kleinen Kreis Gleichgesinnter lässt
es sich leichter durchführen.
Je mehr Mitglieder der Loge dann mit ihrem Wissen, mit ihren Kräften und
mit ihren Begabungen dazu beitragen, um so inhaltsreicher und
ertragreicher gestaltet sich die Gemeinschaft - und sie wirkt sich weiter
in unserem Alltagsleben aus.

Dabei sind wir nur ein kleines Glied in der Weltumfassenden Bruderkette.
So suchen wir immer wieder auch die Nähe der Brüder anderer Logen, um das
Miteinander zu vertiefen und die Erkenntnisse anderer Lehrarten zu
erfahren. Diese Besuche gehen über Berlin hinaus, selbst über Deutschland
hinaus. Begeistert erzählt man sich noch nach Jahren von den vielen neuen
Erfahrungen und Erlebnissen.